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Ribe - Dänemarks älteste Stadt

Wieder eine Woche verstrichen und zwar wie im Flug. Der Schnee hat sich verflüchtigt diese Woche und es wurde etwas wärmer, aber leider schneit es gerade wieder. Das wird aber wohl nicht zu lange liegen bleiben. Ich will jetzt Frühling! Ich habe festgestellt, dass die Hälfte meines Aufenthaltes hier schon um ist. 4 Monate bin ich schon hier und 4 weitere sind es noch...das geht so schnell. Diese Woche ist in der Schule eigentlich nichts Spektakuläres passiert. In meinem Wahlfach bei den Kleinen wurde mir gesagt, dass sie gerne von mir unterrichtet werden und schon traurig sind, wenn die Wahlperiode nächste Woche vorbei ist. Das war süß Ansonsten musste ich mich Dienstag mit eine aufsässigen Sechstklässler rumschlagen. Also Respekt vor dem was die Lehrkraft sagt, hatte der überhaupt nicht. Das war schon krass. Und Donnerstag bei den Kleinen habe ich mit einem Schüler zusammengearbeitet, der sich sehr schlecht konzentrieren kann, wenn ihm keiner bei den Aufgaben zuschaut, aber siehe da, mit mir an seiner Seite, ist er richtig fleißig gewesen Meine neue Brille konnte ich am Dienstag endlich abholen Es ist aber bisher nur Trine und Mary aufgefallen... Am Freitag war dann shopping angesagt. Hier ist im Moment noch Udsalg (also Ausverkauf) und viele Sachen sind bis 70 Prozent reduziert. Ich habe mich mit Rok, Mary und Szusanna (eine neue Assistentin aus Ungarn) im Rosengaardcenter verabredet. Dort haben wir uns durch die Prozente geschlafen Ich habe zwei Paar Schuhe, eine Leggings und zwei Shirts abgestaubt. Am meisten habe ich mich aber auf Samstag gefreut. Ein Ausflug nach Ribe war geplant und das bei schönstem Wetter. Ribe ist die älteste Stadt in Dänemark und liegt an der Westküste, also auf Jütland und an der Nordsee. Die Stadt ist nicht so groß, ca. 8000 Einwohner, aber ist eine richtige idyllische Stadt und auf Touristen ausgerichtet. Es gibt (im Gegensatz zu Aarhus) eine Touristeninformation, in der man sehr viel Infomaterial und auch schöne Postkarten bekommt. Darüberhinaus bietet die Stadt den Dom, der sehr schön gestaltet ist. Man kann für 20 Kronen auf den Turm steigen (240 Treppenstufen) und hat dann eine wunderbare Aussicht über die Stadt. Das war ein Erlebnis. Außerdem ist der alte Stadtkern an sich sehenswert. Es gibt viele kleine bunte Häusschen mit schön bemalten Türen, sowie kleine Souvenirshops. Und juhuu, es gab einen Bernsteinladen. Den musste ich natürlich besuchen und etwas gekauft habe ich auch: Eine Kette und ein passendes Armband. Der Tag war also schon gerettet. Danach wollte wir ans Wattenmeer fahren. Ich hatte mir ja alles mögliche vorgestellt, aber das,was uns dann geboten wurde, war unvorstellbar. Als wir über die Düne fuhren erblickten wir.... Eis! Wohin wir auch schauten, türmten sich Eisschollen übereinander. Es sah aus wie am Nordpol! Einige aus meiner Gruppe, verglichen das mit einer Müllkippe, da die Eisschollen natürlich dreckig waren, und verbreiteten etwas schlechte Stimmung ("Findet ihr das etwa schön?"), aber Mary, Anna (eine deutsche Studentin aus Marys Wohnheim) und ich haben uns davon die Stimmung nicht verderben lassen und haben fleißig Bilder gemacht. Dann sind wir noch auf dem Damm entlang gewandert und haben uns die frische Luft um die Nase pusten lassen. Ein Besuch im Frühling muss aber jetzt nochmal sein, denn so wirklich "Watt" habe ich jetzt vom Wattenmeer nicht gesehen, auch wenn die Eisschollen natürlich beeindruckend waren. Auf dem Rückblick haben wir noch kurz in Middelfaart am Hafen haltgemacht um im Licht der untergehenden Sonne die Brücke zwischen Jütland und Fünen über den Lillebaelt zu fotografieren, aber dann gings auch nach Hause, da wir richtig müde von der frischen Luft waren. Es war auf jedenfall ein toller Ausflug und Bilder folgen bald hier: http://www.flickr.com/photos/91084538@N07/

3.2.13 17:33

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