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Auf den Spuren der Wikinger

Einige ereignisreiche Tage liegen mal wieder hinter mir und es stehen auch direkt wieder einige an. Die Tage verfliegen im Nu und ich weiß manchmal gar nicht, wann ich es schaffen soll hier mal was zu schreiben. Letzten Donnerstag habe ich das erste Mal an einem Projekt meiner Schule teilgenommen. Und zwar gibt es in der 8. Klasse ein Mädchen, das Probleme hat Anschluss zu finden (wurde mir erzählt) und auch gemoppt wurde. Daher haben die Schulpsychologin, die Klassenlehrerin und die Schulleiterin überlegt, was man dagegen unternehmen könnte und hatten die Idee, dass das Mädchen sich einige andere Mädchen, mit denen sie gut klarkommt, aussucht und die Gruppe dann zusammen Aktivitäten planen, die sie dann zusammen mit mir machen. Natürlich wurde ich vorher gefragt, ob ich dazu Lust hätte und warum nicht? So kann ich zum einen helfen und erlebe zum anderen viele verschieden Sachen. Am Donnerstag waren wir zum Beispiel Eislaufen. Und ich stand seit langen mal wieder auf Schlittschuhen. Es ist ja nicht so, dass ich das nicht könnte, aber auf Hockeyschlittschuhen stand ich ewig nicht mehr und das ist einfach ein komplett anderes Gefühl als mit Eisschnelllaufschuhen und daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Spaß gemacht hat es trotzdem, obwohl ich eine 400m Außenbahn doch lieber mag, als ein kleines Hockeyfeld. Freitag war Katrins letzer Tag hier in Odense und bevor sie den Zug in Richtugn Heimat genommen hat, haben wir uns noch in einem Cafe getroffen. Es ist wirklich schade, dass sie weg ist, aber es geht nunmal mit anderen Sachen weiter. Samstag habe ich mit Rok (auch ein Comeniusassistent) und Mary, das Wikingermuseum hier in der Nähe besucht. Dort kann man ein Wikingerschiff, das als Grab genutzt wurde besichtigen. Dazu mussten wir aber erst einmal 200m durch den Schnee stapfen bis wir zu dem Hügelgrab kamen. Innendrin war es stockdunkel und ich war froh nicht allein zu sein. Das Schiff selbst ist fast 22m lang und dort wurde 925 AD ein König mit seinen 11 Pferden und 4 Hunden, die extra getötet wurden, begraben. Sehr makaber. Die Knochen waren auch zum Teil noch sichtbar. Ergänzt wurde das ganze dann durch eine kleine Wikingerausstellung, in der man einiges über die Zeit erfahren konnte. Besonders interessant jedoch war, dass das Schiff seit letztem Jahr 1:1 nachgebaut wird. Das hat uns ein netter Däne erklärt, der mit Feuereifer bei der Sache ist. Fertig soll es nächstes Jahr sein und dann auch mit 35 Mann in See stechen. Uns wollte er glaube ich auch dafür begeistern :D Anschließend sind wir noch zu Fyns Hoved hochgefahren. Das war ein ganz andere Anblick als im Herbst jetzt wo es so verschneit war. Und vor allem war es eiskalt. Es wehte nämlich ein kräftiger Ostwind und dadurch war es gefühlt bestimmt -16 Grad oder so. Trotzdem war es ein schöner Ausflug, aber ich war froh hinterher im warmen Auto zu sitzen. Die neue Woche startete damit, dass meine Brille kaputt ging. Super! Gut, dass ich meine alte dabei hatte. Keine Ahnung wie das passiert ist. Jedenfalls kam ich vom Laufclub zurück und habe gemerkt, dass das Gestell an einer Seite gebrochen ist. Der Optiker meinte, dass könne man nicht reparieren und ich habe die Brille zwar heute mit Sekundenkleber erstmal wieder geklebt, aber habe mir trotzdem als Zwischenlösung eine neue gekauft. Für sage und schreibe 195 DKK, also ca. 26 Euro. Ein echtes Schnäppchen und zwar im Ausverkauf. Leider ist sie erst nächste Woche fertig. Aber immerhin habe ich das komplette Gespräch auf dänisch geführt und war hinterher schon ein wenig stolz auf mich! Heute durfte ich das erste Mal im Deutschunterricht der 9. Klasse Noten geben. Die Schüler sollte einen kleinen Vortrag (entweder einen Tagebucheintrag oder eine Fortzsetzung zu einer Geschichte) vorbereiten und dann präsentieren. Ich hatte 7 Schüler, die zu den besten Schülern gehören. Hinterher habe ich dann einen Einblick in das Notensystem bekommen. Es beginnt bei 0-2, dann kommt 4, 7, 10 und die beste Note ist 12. Ich fand es relativ schwer, die Schüler zu bewerten, da ich mich gar nicht auf alles konzentrieren konnte, also Aussprache, Grammatik, Stil und Betonung, aber eigentlich habe alle 7 ihre Sache gut gemacht und ich habe dreimal 12 und viermal 10 Punkte vergeben. Naja, ich war wahrscheinlich zu nett :D Freitag geht es nach Aarhus, zusammen mit Mary. Da bin ich schon echt gespannt. Also bleibt dabei

23.1.13 21:56

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