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Julemarked, Jul i Tivoli, Juleferie - überall Jul

Es weihnachtet sehr bzw. hier in Dänemark "jult" es sehr :D Die letzten zwei Wochen war ich im Dauerjulfieber. Das war schön. Ich habe die Adventszeit noch nie so genießen können (sonst war immer irgendwas von der Uni :D). Nachdem es am zweiten Adventswochenende ja kräftig geschneit hat, blieb es die nächsten Tage sehr kalt, sodass der Schnee auch liegen blieb. Das passt natürlich perfekt zur Weihnachtsstimmung. In der Schule war in der ersten Dezemberwoche wieder einmal Themenwoche und ich habe in der 5. und 6. Klasse mitgearbeitet. Englisch stand im Vordergrund und es gab viele unterschiedliche kleine Aufgaben und Spiele. Das beste war aber das die 6. Klasse innerhalb von vier Tagen und jeweils nur einer Stunde pro Tag ein kleines Weihnachtstheaterstück auf die Beine gestellt hat, mit Gesang, Tanz und Schauspiel. Das wurde am Freitag zum Ende der Woche aufgeführt und dafür habe ich natürlich gern meinen freien Morgen geopfert um mir das ganze anzusehen :D. Am Samstag hat uns, also Katrin und mich, Martina aus Sönderborg besucht und wir haben zusammen die Stadt und den Weihnachtsmarkt besucht. So konnte ich auch schon alle meine Julegaver, also Geschenke kaufen. So früh war ich noch nie. Und so viel habe ich auch noch nie gekauft Ich habe mir auf dem Weihnachtsmarkt auch einen Crepe mit Nutella geleistet, aber an einen Crepe mit Kinderriegel kommt das nicht heran, auch wenn ich Nutella überalles liebe :D Es war jedenfalls ein schöner, wenn auch sehr kalter Nachmittag und wir haben viele schöne Dinge gesehen. Da ich aber am nächsten Morgen einen Crosslauf hatte, habe ich mich dann am Abend abgesetzt. Natürlich gab es Sonntag Morgen neuen Schnee und dazu Wind. Da war ich ja schon bedient. Es hat dann aber pünktlich zum Lauf aufgehört zu schneien und ich bin durch eine wunderbar verschneite Waldlandschaft gelaufen. Das war schön. Schnell laufen konnte ich zwar nicht besonders, da es teilweise sehr glatt war und ich keine Spikes hatte, aber trotzdem habe ich in meiner AK wieder gewonnen (was daran liegen mag das da höchstens 4 Leute laufen) und bin gesamt 3. geworden. Also ich bin zufrieden :D Den Rest des Nachmittages habe ich damit verbracht, Plätzchen zu backen und zu verzieren Am Dienstag letzte Woche haben wir mit unserem Sprachkurs eine kleine Weihnachtsfeier gemacht. Leider waren nicht viele da, aber wir hatten trotzdem Spaß. Nachdem wir uns ein bisschen mit dänischen und internationalen Weihnachtstraditionen beschäftigt hatten, gab es Käse, Brot und Kuchen und wir haben Julepynt, also Weihnachtsschmuck gemacht, und zwar Julestjerne. Das hat aber nicht besonders gut geklappt, da die Bastelanleitung nicht gerade hilfreich war. Daher habe ich mir am nächsten Tag in der Schule eine bessere kopiert und es dann nochmal probiert, was deutlich besser geklappt hat :D Zum Abschluss haben wir gewichtelt und ich habe Streusel zum verzieren bekommen. Also werde ich nochmal Plätzchen backen müssen, damit sie auch zum Einsatz kommen! Am Donnerstag haben Katrin und ich uns zum Kino verabredet. Endlich wieder Mittelerde "Hobitten" startete im Kino und da hab ich ja schon so lange drauf gewartet. Ich hab ihn nur in 2D gesehen, da das schon teuer genug hier ist. Aber ich schaue in einfach nochmal in Deutschland. Er war auf jedenfall richtig gut und genau richtig (von der Länge). Endlich mal ein Film, wo nichts gefehlt hat! Mittlerweile konnte ich nur noch an eins denken. Bald geht es nach Hause Das war eigentlich mein einziger Gedanke in den letzten Tagen Aber ich hatte ja auch noch einiges vor. Am Samstag haben Katrin und ich den Tivoli in Kopenhagen besucht. Das ist eine Mischung aus Kirmes und Vergnügungspark. Das Wetter war leider nicht so toll, aber der Park selber war spitze und genau mein Geschmack. Es war auch an sich ein schön gestalteter Park und neben den Fahrgeschäften, gab es verschieden kleine Läden, Themengebiete und einen Garten. Das beste Fahrgeschäft war das Riesenkettenkarussel, das ich als allererstes besucht habe und eine Achterbahn, die Rutschebahnen hieß und relativ schnell hoch und runter und teilweise durchs Dunkle fuhr. Das war ein Spaß. Aber auch der Karamell- und Bonbonladen waren gut. Dort habe ich mir jeweils eine kleine Tüte mit selbstgemachten Süßigkeiten gemixt. Und schließlich haben wir auch noch Väterchen Frost getroffen und ein Foto machen können, ganz umsonst (beim Julemand, dem Weihnachtsmann hier, hätte es was gekostet...). Im Moment ist neben dänischem Weihnachtsfest auch das russische Thema im Park und daher gab es auch viele russische Stände, Köstlichkeiten und Figuren. Nach guten drei Stunden im Park war uns aber dann so kalt, dass wir nur noch irgendwo zum aufwärmen hin wollten. Daher haben wir den Park verlassen und sind in das Cafe Baresso gegangen, das ist ungefähr das gleiche wie Starbucks. Dort haben wir es uns gemütlich gemacht und uns mit einem Jule Latte aufgewärmt und mit etwas Kuchen gestärkt. Im Tivoli selbst gibt es zwar auch viele Möglichkeiten zu essen, aber das ist alles sehr teuer. Schon allein der Besuch ist ja nicht billig, man bezahlt 92 Kronen Eintritt für den Park und muss aber für die Attraktionen extra zahlen. Das kostet zwischen 25 und 75 Kronen. Oder man kauft gleich einen Turpas für 199 Kronen, dann kann man alles so oft benutzen wie man mag. Das lohnt sich also eher. Vor allem da ich dank der dänischen Bahn und meinem Wild Card Vorteilsprogramm 50 Kronen beim Turpas sparen konnte. Jedenfalls waren wir ziemlich k.O nach diesem Tag, aber an auspannen war nicht zu denken. Zuhause war Julefrokost angesagt. Sören trifft sich einmal im Monat mit einigen Freunden und deren Familien zum Kochen und gemeinsamem Essen und diesmal fand das eben hier statt. 16 Personen waren wir insgesamt und es gab soviel zu essen. Schon allein bei der Vorspeise...verschiedenen Fisch, Brot, Fleisch (natürlich), Rotkohl....und weiter gings mit Tarteletts, Fleisch, Salat, Fleisch, Fleisch, Fleisch....ich habe gar nicht alles probiert, es war viel zu viel und für meinen Geschmack zu wenig Gemüse. Auch wenn das was ich gegessen habe sehr sehr lecker war Die Salate :D und der Fisch und für den Nachtisch war ich dann zu müde :D. Sonntag war dann ein entspannterer Tag, den ich unter anderem mit einem Spaziergang mit Kia verbracht habe, ja und angefangen zu packen habe ich auch. Und jetzt ist Dienstag und morgen geht es nach Hause, ich kann es kaum erwarten. Von Trine habe ich heute schon ein kleines Geschenk bekommen, Juleglögg (sowas wie Glühwein) ohne Alkohol (super!) und ein Lebkuchenherz. Das ist so nett und ich hab mich richtig gefreut. Und gleich gehe ich noch mit Celinas und Ilyas Mama (der Schulleiterin meiner Schule) im Kaernehuset essen. Das ist ein vegetarisches Restaurant, in dem immer verschiedene freiwillige Leute etwas kochen. Da bin ich mal gespannt, das klingt richtig interessant. Aber wisst ihr was: I´m going home for christmas :D Und ich hoffe, dass ich einige von euch sehe während der Ferien!!! Übrigens habe ich eine neue Fotoseite gemacht, die alte war irgendwie blöd, aber Fotos vom Tivoli sind noch nicht drauf, das mache ich in Ruhe zuhause und richtig geordnet ist das auch noch nicht, aber hier schonmal der Link: http://www.flickr.com/photos/91084538@N07/ So, vi ses i Tyskland

18.12.12 16:28, kommentieren

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Ein ganz besonderes Wochenende

So, da finde ich also auch mal wieder Zeit, um einige Zeilen fuer euch zu schreiben. In der Schule ist gerade mal wieder Themenwoche und in der 6. Klasse ist die ganze Zeit Englisch auf dem Programm. Gerade jetzt schreiben sie an einem Weihnachtstheaterstueck, waehrend einige andere Taenze einstudieren oder ein paar Lieder ueben. Fuer mich ist daher nicht so viel zu tun, ausser herumzuschauen, was sie so machen. Der Winter ist eingezogen hier in Odense. Nachdem ich am vorletzten Wochenende noch bei Sturm und Regen den 2. Crosslauf erfolgreich absolviert habe (8,3 km in 35:43 min - der Kurs war nicht ganz so anstrengend von der Strecke, aber die Witterung dafuer umso mehr) hat es vergangenes Wochenende geschneit. Puenktlich zum ersten Advent also. Jetzt taut es aber schon wieder. Das Wochenende ueber hatte ich Besuch von Mama. Das war so schoen sie endlich mal wieder zu sehen. Donnerstag Abend ist sie angekommen und ich habe sie mit einem leckeren Abendessen begruesst. Nachdem wir alles ausgepackt hatten und die Luftmatratze aufgepumpt hatten, sind wir dann auch totmuede ins Bett gefallen, denn da war es auch schon halb 1 :D (also nicht meine Zeit ). Nach einem gemuetlichen Fruehstueck am naechsten Morgen wurden erstmal die Mitbringsel begutachtet. Jetz bin ich fuer die Weihnachtszeit eingedeckt. So viele Leckereien Das koennte ich mir hier gar nicht leisten. Und einen Adventskalender gab es auch Juhuu, und der ist sogar zum Teil mit Milka Knister Kugeln gefuellt. Ach Kalender zum selberfuellen sind einfach am besten! Danach sind wir los zum Meer gefahren und waren dort etwas spazieren. Es war aber richtig kalt und wir sind dann weiter gefahren und haben den noerdlichen Teil Fuenens erkundet. Einen kleinen Zwischenstopp haben wir in Bogense gemacht, einem alten Kuestenstaedtchen, das aber im Moment nicht viel zu bieten hatte :D Daher sind wir wieder nach Hause gefahren und haben uns in der leckeren Baeckerei bei mir nebenan Kuchen geholt und es uns gemuetlich gemacht. Am Abend haben wir uns Albert geschnappt und sind noch was zum Park spaziert, da ich Mama unbedingt ein sehr "schoen" beleuchtetes Haus zeigen wollte. Bunte, blinkende Lichterketten ueberall und der Knaller (das hatte ich auch noch nicht gesehen) ein uebergrosse aufblasbares Rentier im Garten. Sehr nett :D Ich muss unbedingt noch ein Foto machen. Dann haben wir uns leckere Pizza geholt und spaeter noch Sturm der Liebe geguckt. Samstag waren wir zuerst in der Stadt shoppen und ich habe mich mit Weihnachtsdeko und Zubehoer eingedeckt, damit die Weihnachtszeit auch so "hyggelig" wird wie Zuhause. Nachmittags hatten wir leckere belgische Waffeln mit Eis, in meinem bisherigen (da auch einzig bekannten) Lieblingscafe :D und dann haben wir meine Freikarten fuer das HC Andersen Museum genutzt. Das war auch zum Teil ganz interessant. Vor allem sein Geburtsthaus und die gesammelten Werke aus aller Welt. Vor allem die japanischen Buecher haben mich fasziniert, so bunt, wie man das von Mangas kennt. Dann war es endlich dunkel genug fuer den Weihnachtsmarkt. Der ist zwar nicht besonders gross, aber dafuer war es auch nicht so voll. Essensbuden und alkoholische Getraenke duerfen aber wie bei uns auch nicht fehlen. Sonst gab es im Prinzip aehnliche Dinge wie bei uns. Ich habe mir ein Bernsteinarmband fuer umgerechnet knapp 3 Euro geleistet. Das ist ok. Abends waren wir in einem spanischen Restaurant essen. Es gab eine Salatbar, die sehr lecker war. Die Preise waren aber hoch, vor allem fuer die Getraenke. 6,50 fuer eine 0,4 Cola....naja man goennt sich ja sonst nichts. Abends waren wir nach so einem langen Tag richtig k.O und haben noch ein paar Fotos geschaut, die ich hier gemacht habe. In der Nacht hat es dann geschneit und auch nicht zu wenig, aber die Leute und die Stadt waren gut vorbereitet. Die grossen Strassen und Radwege waren schon sehr frueh geraeumt, so dass ich auch laufen konnte Mama und ich hatten ein schoenes gemuetliches 1. Adventsfruehstueck. Leider mussten wir dann alles zusammenpacken, denn Mama musste sich auf den Heimweg machen. Ich mag keine Abschiede Aber es sind nur noch 2 Wochen bis ich nach Hause fahre. Darauf freue ich mich schon sehr. Den restlichen Tag habe ich damit verbracht Winterfotos zu machen und meine ersten Kekse zu backen und zwar Kokosmakronen. Es war zwar nur eine Backmischung, aber egal, schmecken tun sie trotzdem! So, jetzt muss ich mich aber auch mal um ein Fotoupdate kuemmern. Ich wuensche euch allen eine schoene Adventszeit und freue mich ueber Post von euch

4.12.12 11:18, kommentieren

Julefrokost

So, es hat sich mal wieder einiges ereignet, wovon ich euch berichten möchte. Zuerst einmal war ich letztes Wochenende endlich mal wieder am Meer und zwar in Nyborg. Das ist eine der ältesten Städte Dänemark und Nyborgs Schloss war auch einige Zeit mal Königssitz. Aber ich war ja gar nicht in der Stadt :D Nyborg liegt direkt an der Brücke über den großen Belt rüber nach Jütland. Ich war nicht am Touristenbadestrand, sondern auf Empfehlung von Sören auf der anderen, wilderen Seite. Da war man der Brücke schon ziemlich nah! An dem Tag war es sehr stürmig, sodass es echt hohe Wellen gab und die Gischt nur so gespritzt ist. Perfektes Wetter also. Ich hab mich dick angezogen, weil es wirklich kalt war und dann einen schönen Spaziergang am Meer entlang gemacht. Es gab dort einen Leuchtturm und Wiesen auf denen Pferde standen und auf der anderen Seite des Wegs einen Steinstrand und natürlich Wasser. Klar habe ich auch Steine gesucht und dabei einen getrockneten Seestern, der auf einem kleinen Stein festklebt gefunden. Total cool, es sieht aus wie ein Souvenir. Das war echt ein perfekter Tag! Am Sonntag hatte Maria, eine Comeniusassistentin aus Spanien Geburtstag. Das musste natürlich gefeiert werden und so haben wir uns in einem kleinen Cafe getroffen und dort leckere selbstgemachte Waffeln mit Eis gegessen. Das war ein Traum :D Der Sprachkurs diese Woche hat mir schon besser gefallen. Ich habe ein dänisches Märchen, die Prinzessin auf der Erbse, laut vor dem Kurs vorgelesen. Die Kursleiterin wollte mal hören, wie wir so Rythmus und Betonung setzen, da das Märchen sehr ironisch ist. Meine Version kam sehr gut an, worüber ich mich echt gefreut habe An Hausaufgaben wurde wieder nicht gespart, sodass ich bis Donnerstag gut beschäftigt war, da ich ja auch noch Unterricht vorbereiten musste. Gestern war Julefrokost in der Schule. Das bedeutet hier Weihnachtsfeier. Ich finde es zwar noch etwas früh, aber ok. Um 18 Uhr gings los. Als ich an der Schule ankam war ich erstmal etwas perplex, dass sich die meisten Frauen extrem schick gemacht hatten. Als wollten die auf einen Galaball. Völlig übertrieben meiner Meinung nach. Gut, dass Trine auch locker gekleidet kam Dann wurde natürlich erstmal ein Willkommenssekt getrunken :D Einige Lehrer hatten schon vorher 2 Stunden Volleyball gespielt UND Bier getrunken (wahrscheinlich Letzteres mehr als Ersteres), die waren schon sehr betrunken Dann gab es Essen, ein drei Gänge Menü. Zur Vorspeise gab es Lachs und Hering auf Grünzeug und Rugbrød (Roggenbrot, das hat hier einen hohen Stellenwert). Meins war die Vorspeise ja nicht, sodass ich nur etwas Roggenbrot und Grünzeug gegessen hab. Jeder hatte unter seinem Teller einen Zettel mit einer Aufgabe, meistens hing das mit Essen auftragen oder abräumen zusammen. Ich sollte einen Musiktitel wählen, aber so richtig verstanden habe ich den Sinn nicht, da das im Prinzip jeder machen konnte... Naja, ich habe jedenfalls etwas deutsches ausgesucht :D Meistens liefen Chartsongs, also das was hier täglich im Radio läuft. Rihanna, Medina oder Psy mit Gangnam Style (wie ich dieses Lied doch hasse). Ich habe mich sowieso gewundert, dass die Generation 40+ (so alt sind die meisten Lehrer) Charts hört. Okay, getanzt werden musste natürlich auch so zum Beispiel zu Cotton Eye Joe, das war schon lustig. Da sieht man die Lehrer mal von einer ganz anderen Seite, aber das schreibe ich dem wirklich hohen Alkoholkonsum zu. Die Tische haben sich unter den Flaschen gebogen. Dann gab es das Hauptgericht: Fleisch, Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch. Also wieder nichts für mich. Dazu gab es Brot (klar), Kartoffeln, Rote Beete Salat und Rotkohl. Also habe ich Salat, Brot und Kartoffeln mit Soße gegessen und auf den Nachtisch gewartet. Der war dann genau meins. Warmer Apple Crumble und Risalamande mit Kirschsauce. Daran habe ich mich dann satt gegessen :D Der war super! Da Trine sich auch langsam aufmachen wollte und mir die Lehrer ein wenig zu betrunken waren und ich sowieso müde war, bin ich dann gegen 10 nach Hause gefahren. Vier Stunden Feierei reicht! Aber es war ein super lustiger Abend. Trine hat mir Fotos von Nepal gezeigt und mir viel über ihre Reise und den Buddhismus erzählt. Das war wirklich interessant. Heute wurde hier in Odense groß die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet. Das war ein Event. Es waren so viele Menschen in der Stadt. Der Bürgermeister und der Weihnachtsmann wurden mit einer Feuerleiter über den Tannenbaum hochgefahren und dann wurde Funken versprüht und in der ganzen Stadt ging die Weihnachtsbeleuchtung an. Das war schön. Danach gab es für die Kinder eine Süßtüte und ich konnte auch eine ergattern, die ich aber hier zu Hause mit den anderen geteilt habe. Da auch gerade Sörens Cousine mit ihrer Tochter aus den USA zu Besuch ist, kam das glaub ich auch gut an Ein Foto vom Weihnachtsmann habe ich auch gemacht, aber der sah nicht sooo Weihnachtsmannmäßig aus :D So morgen ist der zweite Crosslauf. Das Wetter soll wohl nicht so gut werden. Mal sehen. Ich bin mal auf die Schlammschlacht gespannt. Nächstes Wochenende geht der Weihnachtsmarkt hier los. Und Mama kommt mich besuchen :D Da freu ich mich schon sooo drauf. Und sie muss mir ganz viel mitbringen. Kerstin hat schon gefragt, ob ich hier verhungere, weil ich soviel Süßwünsche hab :D So, das wars erstmal! Ich freu mich über Post

24.11.12 19:08, kommentieren

Mortens aften und so einiges anderes

So es ist mal wieder Zeit für ein kleines Update für euch Zwei Wochen mit eigenem Unterricht liegen mittlerweile schon hinterher. Die Zeit vergeht echt schnell. Bisher hat allen mein Unterricht gut gefallen :D Ich selber finde mich noch sehr unlehrerhaft und ungeübt Aber das kommt noch. Ich probiere einfach alles aus. Letztens Donnerstag habe ich dann mal was für das Kulturgut getan und mit den anderen Sprachassistenten hier in Odense das Kunstmuseum Brandts besucht. Früher war das mal eine Textilfabrik, heute beinhaltet es ein Museum für Fotokunst, die Kunsthallen und das Mediummuseum. Es gibt dort dauerhafte Ausstellungen und wechselnde Ausstellungen. Rund um die Kunsthallen gibt es noch einige kleine Cafés und Läden sowie ein Kino und die Musikbibliothek. Großartig interessant oder beeindruckend fand ich die verschiedenen Ausstellungen nicht. Das liegt aber wohl zum Großteil daran, dass ich nicht sooo kunstinteressiert bin. Am meisten habe ich mir vom Fotomuseum versprochen, denn das ist für mich ja schon interessant, aber die Ausstellung, die über drei Jahre die Veränderung eines Jungen darstellte, aht mich jetzt nicht so umgehauen Und auch bei der Kunstausstellungen habe ich mich eher gefragt, was der Künstler mir damit wohl sagen will. Alles sehr moderne Kunst. Immerhin kostet es Donnerstag Nachmittag keinen Eintritt, sodass es wenigstens kein Verlust war :D Das Medienmuseum war noch mit am interessantesten. Dort waren unter anderem verschiedene Medien aus unterschiedlichen Jahrzehnten ausgestellt. Naja, mehr Worte muss ich darüber jetzt nicht verlieren. Am Wochenende war ich etwas kränklich, nicht besonders schlimm, aber irgendwie leicht erkältet, Halsweh, etwa Schnupfen, daher habe ich nichts Spektakuläres unternommen, sondern es ruhig angehen lassen. Genau wie in Deutschland gibt es hier natürlich auch den Martinstag am 11.11 und am Abend vorher den Mortens aften (Martinsabend). Laternenumzüge, Singen und Martinstüten kennen die hier leider nicht, auch die Geschichte mit dem Bettler ist hier kein Thema, dafür gibt es in vielen Familien ein großes Festessen, mit Ente, Rotkohl und Kartoffeln. Eigentlich sollte Gans gegessen werden, da der heilige Martin sich ja, als er zum Bischof ernannt werden wollte, in einem Gänsestall versteckt hat, die Gänse ihn dann aber durch ihr Schnattern verraten haben. Warum die Dänen Ente essen, weiß hier auch keiner :D Jedenfalls war ich bei Sörens Eltern eingeladen. Das war ein großes Event, da Sörens Schwester mit ihrem Mann und den vier Kindern auch da war. So waren wir eine große Runde. Es gab nicht nur Ente, sondern auch noch Schweinebraten und Würste. Also viel Fleisch :D Danach gab es die typische dänische Weihnachtsnachspeise Risalamande mit Kirschsauce. Das ist Milchreis mit geschlagener Sahne gestreckt und kleingehackten Mandeln. Das war ganz lecker, aber mir persönlich viel zu mächtig. Normaler Milchreis ist mir lieber Wie es die Tradition will, war auch eine ganze Mandel enthalten. Wer das Glück hat und diese findet erhält ein kleines Geschenk (bei uns eine Packung Kekse). Die unmittelbaren Sitznachbarn erhalten dann auch eine kleine Sache (hier: Marzipan). Ich hatte die Mandel nicht und war auch eigentlich kein unmittelbarer Sitznachbar. Trotzdem habe ich das Marzipan bekommen :D War mir auch lieber als die Kekse, da die mit Orangenfüllung waren. Und hinterher durften Kaffee und Kekse natürlich nicht fehlen. Ein typisch dänischer hyggeliger (gemütlicher) Abend eben. Es war wirklich ein schöner Abend und so einen dänische Abend muss man auch mal erlebt haben. Das restliche Wochenende habe ich draußen verbracht, ein wenig in den Geschäften gebummelt und natürlich Unterricht vorbereitet Am Dienstag hatte ich zum ersten mal meinen Sprachkurs. Der geht immer von 17 Uhr bis 20.15 Uhr. Eine echt lange Zeit. Ich bin ja in einem Fortgeschrittenenkurs, aber war erstmal echt geschockt, wie viel die da auf Dänisch reden. Verstehen kann ich ja das meiste aber ob ich da mitreden kann. Dafür fehlen mir noch zu viele Vokabeln, glaube ich. Aber gut, mal sehen. Die Lehrerin meinte jedenfalls, dass sie nicht glaubt, dass es ein Problem sei. Jetzt habe ich noch mehr zu tun, weil die Hausaufgaben auch nicht gerade wenig sind...Langeweile kommt also nicht auf. Nach diesen vier langen Tagen muss ich mich jetzt erstmal ausruhen. Das Wetter hier ist in den letzten Tagen eigentlich nur stark bewölkt. Besonders kalt ist es nicht, aber irgendwie nur dunkel und grau. Heute habe ich mir mal zwei Tüten dänisches Haribo geleistet, da es nur 10 statt 22 Kronen gekostet hat :D Zudem geht mein Süßigkeitenvorrat langsam zur Neige, es wird also Zeit, dass mir jemand Nachschub bringt oder schickt, vorallem da es zur Zeit so leckere Schokoladentafeln von Ritter Sport und Milka in Deutschland gibt. Menno! So, ich lese jetzt noch was Børnerne af Bulderby und werde dann schlafen

15.11.12 22:23, kommentieren

Es tut sich was :)

Hej ihr Lieben

 

So, ich schreibe mal wieder einen neuen Eintrag waehrend einer Freistunde in der Schule. Es gibt einiges zu erzaehlen. 

Letzten Donnerstag war ich mit Katrin im Kino, in Skyfall. Der Film ist ja richtig neu, in Daenemark lief er zwar schon eine Woche, aber das ist ja nichts. Wir sind nachmittags um halb 5 gegangen, da es dann etwas billiger ist. Und das Kino war sowas von leer. Richtig cool. Der Film war auch gut, es hat sich auf jedenfall gelohnt, aber ich bin richtig gespannt auf den ersten Teil vom kleinen Hobbit.

Die Schulwoche war eher langweilig. Die Schueler hatten Projektwoche und haben sich mit einem bestimmten Fach intensiver beschaeftigt. An sich ja eine gute Sache, aber da das ganze als Gruppenarbeit stattfand und dann auch noch am PC, hatte ich so ueberhaupt nichts zu tun...naja!

Samstag war ich mit Katrin in der Bibliothek. Hier kann man umsonst Buecher ausleihen, man braucht nur seine Karte mit der Personalnummer und dann ist alles for free. Nicht schlecht. Ich hab mir Pippi Langstrumpf und Die Kinder aus Bullerbue auf Daenisch ausgeliehen. Es ist gar nicht so schwer zu verstehen. Hinterher waren wir noch etwas im Rosengårdcenter bummeln. Es ist ja echt verlockend, die vielen schoenen Sachen und da ich diesen Monat sogar noch richtig was von meinem Stipendium gespart habe, habe ich mir dann auch mal was geleistet

Sonntag morgen habe ich an meinem ersten Crosslauf teilgenommen. Das Wetter war super schoen. Es ging 7,5 km durch den Wald. Die Strecke war sehr matschig und huegelig, sodass es sehr anstrengend war. Aber ich habe 36:07 min gebraucht und bin damit sogar erste bei den Frauen geworden . Das ist eine Laufserie. Es gibt insgesamt 5 Laeufe, in denen man Punkte sammelt und hinterher werden diese zusammengezaehlt und so der Sieger und die Siegerin in den jeweiligen Alterklassen ermittelt. Belohnt habe ich mich spaeter mit einem leckeren Eis

 

Am Montag ging es dann mit meiner ersten eigenen Unterrichtsstunde los und zwar bei den ganz Kleinen, in Klasse 0 - 2. Insgesamt habe ich da 10 Kinder. Ich hatte etwas zum Thema St. MArtin vorbereitet, eine Bildergeschichte, etwas Musik, eine Laterne und ein Arbeitsblatt. Es war schon eine ziemliche Herausforderung, da ich der daenischen Sprache ja noch nicht allzu maechtig bin, aber da ich die Geschichte auch zuhause schon uebersetzt hatte, ging es richtig gut. Natuerlich habe ich nicht alles geschafft, was ich vorbereitet hatte, so ist das ja immer Aber so habe ich noch was fuer naechste Woche!

Gestern habe ich dasselbe dann mit 6 Kindern der 6. Klasse gemacht. Das war richtig gut, sie haben mir etwas Daenisch beigebracht und ich ihnen deutsch. Das hat richtig Spass gemacht! Und morgen geht es dann mit den Grossen weiter. Mal sehen wie das wird.

Endlich habe ich mal was zu tun :D So, das war erstmal ein kurzes Update. Ich muss jetzt los zum Unterricht.

Vi ses!

 

Ich würde mich über Post von euch freuen Egal welcher Art, Mails, facebook oder am liebsten natürlich Briefe oder Postkarten, da schreibe ich auch zurück! Also bei Interesse könnt ihr die Adresse gern erfragen!

7.11.12 10:18, kommentieren

Eventyr i København

Ja, am Donnerstag war es soweit. Auf auf nach Kopenhagen, da am Freitag das Treffen mit allen Comenius Assistenten, die im Moment in Dänemark sind stattfinden sollte. Katrin und ich haben nachmittags um Viertel vor Vier den IC nach Kopenhagen genommen. Auch wenn ich nicht auf meinem richtigen Platz saß und ich mich damit nicht so wohl gefühlt hab, war es eine nette Fahrt. Es ging über die Brücke von Fünen nach Seeland, also übers Meer In Kopenhagen angekommen sind wir zu Fuß los zum Hostel "Sleep in Heaven". So konnte man schon mal was sehen und wir haben Geld gespart. Also Stadtplan raus und los. Gut, dass ich nicht alleine war Das Dorfkind war natürlich schwer beeindruckt von der Hauptstadt :D Alles so groß Zuerst kamen wir am Tivoli, dem Vergnügungspark, vorbei. Der war schön dekoriert, da gerade Halloween Special ist. Alleine für einen Besuch dort, muss ich nochmal wieder kommen. Das Hostel an sich war zwar kein "Heaven", aber recht ordentlich. Ich bin ja jetzt nicht so ein Fan davon, Dusche und Bad mit allen zu teilen, aber immerhin hatten Katrin und ich ein Zimmer für uns. Da wir Hunger hatten sind wir mal raus ins Viertel und haben nach einem Restaurant geschaut. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht. Es gab zwar genügend Auswahl, aber im ersten Restaurant stand außen etwas ganz anderes, als in der Speisekarte. Zudem haben wir es so verstanden, dass von der zwar umfangreichen Speisekarte, nur vier Gerichte angeboten wurden. Also wieder raus. Langsam war uns echt richtig kalt, es war nämlich hier im Vergleich zu Odense deutlich kühler. Das nächste Restaurant pries von außen günstige Preise für die Gerichte an. Als wir uns gesetzt hatten und uns Getränke angeboten wurden, eröffnete die Bedienung uns dann aber, dass wir mindestens drei Gerichte essen müssten. Das hätte unser Budget und unseren Hunger aber definitiv überstiegen. Also auch wieder raus. Schließlich haben wir uns für einen Pizzaimbiss entschieden, der zwar äußerlich nicht so einladend aussah, aber super leckere und für dänische Verhältnisse Pizzen angeboten hat. Auch wurde auf alle unsere Extrawünsche Rücksicht genommen. Mittlerweile war ich ziemlich müde und zurück im Hostel haben wir dann auch nur noch einen Fahrplan für den nächsten Tag rausgesucht, sofern das mit dem super WLAN dort funktionierte und sind dann eingeschlafen. Wie im Himmel habe ich jetzt nicht geschlafen, aber ganz ok für außerhalb Da ich sehr früh wach war, bin ich laufen gegangen. Ich meine, wenn ich schon mal in einer Hauptstadt bin, dann muss ich da auch mal gelaufen sein. Da ich mich aber nicht verlaufen wollte, bin ich nur die Straßen in dem Viertel auf und ab gelaufen. Danach schnell eine der vier!!! Duschen schnappen und fertig machen. Frühstück hätte man im Hostel zwar auch bekommen können, aber erst ab 8. Da wollte wir aber schon los, also haben wir uns beim Bäcker was geholt und sind dann mit dem Bus zum Treffpunkt. Das Treffen selber war nicht so öde wie erwartet. Die anderen Assistenten sind alle sehr nett und vor allem mit den Deutschen und einer Finnin habe ich mich sehr gut verstanden. Eine kommt doch sogar aus Münster, was für ein schöner Zufall. Nach Kennenlernen, Infos, einem smørrebrød als Lunch und vielen Infos, hatten wir eine Führung durch das Nationalmuseum, zum Thema Denmark nowadays. Naja, Museen und Führungen sind nicht so meins :D Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Essen im BioMio, das von innen aussah wie das Vapiano und auch dasselbe Prinzip mit Essen holen und Bezahlkarte hatte. Anschließend sind wir zum Großteil noch weitergezogen und schließlich in einem Irish Pub gelandet, wo wir noch nett zusammen saßen. Dann war ich aber richtig müde und wir sind aufgebrochen ins Hostel, denn der nächste Tag versprach straffes Programm! Diesmal haben wir uns für das Frühstück im Hostel entschieden. Für 40 Kronen (zw. 6 -7 Euro) gab es Brötchen, Brot, etwas Aufschnitt und Käse, Butter, drei Sorten Marmelade, Tee, Saft und Kaffee. Es war natürlich kein Schlemmerbuffett, aber immerhin waren die Getränke umsonst. Etwas Obst oder Joghurt wäre vielleicht noch schön gewesen, aber naja. Auf gings, auschecken, Rucksack auf und los in die Stadt.Als wir ein Ticket beim Busfahrer kaufen wollten, hat er uns einfach durchgewunken. Es war wahrscheinlich zu zeitaufwendig. Gut Geld gespart. Los ging es bei der königlichen Bibliothek oder auch Black Diamant. Ein beeindruckendes Gebäude, Innen zum Teil modern, aber auch der alte Teil ist erhalten. Der Lesesaal ist für Besucher nicht zugänglich, aber einen interessanten Einblick haben wir dennoch bekommen. Weiter ging es nach Christianshavn und Christiania. Das ist ein alternatives Wohnviertel in Kopenhagen, auch Freistadt Christiania genannt. Die Menschen dort wohnen in ehemaligen Baracken, zahlen keine Steuern und leben nach ihren eigenen Gesetzen. Es wird von der Kommune geduldet, spaltet aber die Gesellschaft. Bis vor einigen Jahren durften dort Haschisch und Cannabis frei verkauft werden. Heute darf man dort keine Fotos machen, na weswegen wohl. Also es war schon mal ein anderer Einblick, fernab des royalen Kopenhagens, aber die Menschen sahen alle schon ziemlich süchtig aus...aber der Ausflug war lohnenswert. Dann sind wir aber doch lieber weiter zum Nyhavn, dem malerischen Hafenviertel und weiter zum Amalienborgslot, der königlichen Residenz, wo um 12 Uhr die Wachablösung der Guards erfolgte. Das war ein Prozedere Dort haben wir auch einige andere Assistenten getroffen und gemeinsam mit Martina (aus Münster) sind wir weiter zur Statur der kleinen Meerjungfrau. Das muss man natürlich gesehen haben Mein Rucksack wurde dabei immer schwerer und schwerer Nach einigen Fotos ging es dann zurück zum Strøget, der Einkaufsstraße in Kopenhagen. Auf dem Weg dorthin haben wir uns noch die Marmorkirche angeschaut, die für eine protestantische Kirche recht bebildert war. Aber beeindruckend sah es aus. Am Strøget angekommen wurden erst mal ein paar Souvenirs gekauft. Postkarten dürfen natürlich nicht fehlen Da Katrin schon früher nach Hause musste und sich noch eine Kirche anschauen wollte, worauf ich keine Lust hatte, haben wir uns dann dort getrennt. Ich bin noch ins Bernsteinmuseum gegangen, das viele schöne Ausstellungsstücke hatte. Aber selber Bernstein suchen ist tausendmal besser, als sich solche Schätze anzuschauen Dann habe ich mich auch so langsam auf zum Bahnhof gemacht, da ich auch erstmal nachschauen musste, wo mein Zug abfährt. Nahe am Bahnhof gibt es das Hard Rock Cafe. Das war mir schon Donnerstag aufgefallen. Da ich bisher in keinem war, musste ich da natürlich rein und mir ein Shirt kaufen Nachdem ich am Bahnhof dann k,o und mit schmerzenden Schultern ankam, hab ich mir die restliche Zeit mit einem Chai Latte, der Bahnhofbesichtigung und einer Zeitschrift vertrieben und dann gings ab nach Hause. In Odense angekommen war dann der schöne Teil des Ausflugs vorbei. Mein Fahrrad ist geklaut worden, also durfte ich müde und hungrig den ganzen Weg zurücklaufen. Das war dann natürlich die Krönung, k.o., Fahrrad weg und noch so ne andere nervige Sache. Warum kommt eigentlich alles auf einmal?! Gerade mal einen Monat weg von zuhause und es passieren nur Sachen, die mir sonst nie passiert sind. Jedenfalls war ich vollkommen fertig als ich hier ankam! Schön und lohnenswert war das Wochenende aber trotzdem Heute war ein wunderschöner sonniger Tag. Nachmittags habe ich einen schönen langen Spaziergang mit Albert und Kia gemacht, das Mädchen, das ich im Park getroffen hab. Wir haben uns nett unterhalten. Jetzt bin ich aber echt müde und morgen geht es ja schon wieder in die Schule. Achja, ich hatte ja am Mittwoch mein Interview für den Sprachkurs. Die Frau hat viel dänisch geredet (sehr langsam) was ich gut verstehen konnte. Dann sollte ich Fragen beantworten, selber stellen und einige Arbeitsblätter bearbeiten. Danach meinte sie doch tatsächlich, mich in einen B-Level Kurs einzuordnen. Na mal sehen was das gibt. Der soll immer Dienstags von 17 - 20:15 stattfinden. Ziemlich lange... So, Fotos folgen morgen, jetzt bin ich zu müde :D

1 Kommentar 28.10.12 21:38, kommentieren

Wie die Zeit vergeht

Ja, eine ereignisreiche Ferienwoche neigt sich dem Ende zu. Morgen geht die Schule weiter, noch zwei Wochen ohne Trine und bis zum Beginn der Wahlfächer und somit meines Einsatzes :D Doch vorher geht es ja noch am Donnerstag nach Kopenhagen. Noch weiß ich zwar noch nicht mal von welchem Gleis die Züge hier in Odense und in Kopenhagen abfahren (das steht schlauerweise nirgendwo, weder auf dem Reiseplan zu meiner Fahrkarte, noch im Internet) aber das wird schon irgendwie. Das ist genauso wie mit dem Bus hier. Noch bin ich zwar nicht gefahren, aber an den Bushaltestellen wird man nicht schlauer, wohin der Bus fährt. Da steht lediglich die Liniennummer und die Abfahrtszeiten. Sehr gut! :D Ja, es war eine schöne freie Woche, die ich viel an der frischen Luft und mit Katrin verbracht habe. Mittwoch war ich ja im fünischen Dorf mit Celina und ihrer Oma. Da war es wirklich sehr schön. Es hätte glatt eine Filmkulisse für einen Film sein können. So schöne alte idyllische Häuser. Die stammen alle aus ganz Fünen, sind an verschiedenen Orten abgebaut und dann in dem Freilichtmuseum wieder exakt so aufgebaut worden. Zuerst haben wir eine Kutschfahrt gemacht und so einen Überblick über das ganze Dorf bekommen, danach sind wir dann herumgelaufen. Es gab auch viele Angebote für Kinder zum Basteln, Backen und Entdecken. Zudem wurde ein Schwein vor Publikum geschlachtet und das leblose Tier hing dann da herum, sodass man es sich angucken konnte. Ich konnte es nicht!!! Das Fleisch wurde vom Tierarzt geprüft und freigegeben, sodass man es danach verarbeiten und schließlich essen konnte. Das ist ja definitiv nichts für mich...das arme Schwein. Vor allem, weil da noch weitere lebende Schweine herumliefen Ich habe dafür lieber die Kälbchen gefüttert Es war auf jedenfall ein lohnender Ausflug. Später wollte Celina noch ein Waffeleisen kaufen und dabei sind wir an einem Gebrauchtwarenladen vorbeigekommen, den sich die beiden unbedingt anschauen wollten. Eigentlich gab es da bis auf wenige Ausnahmen nur alte Klamotten und Geschirr :D So ein Omitrödelladen eben Donnerstag Morgen kam ein Paket von Mama Mit meinem neuen Smartphone :D Also man kommt hier an den Dingern nicht vorbei und ich bin wirklich beeindruckt von diesem kleinen Teil. Es ist so cool Außerdem hat Mama mir noch einen langen Brief geschrieben, Süßigkeiten eingepackt und eine Zeitschrift vom OSC Waldniel, meinem Laufverein, reingesteckt. Somit war mein Morgen gerettet. Da das Wetter gut aussah, haben Katrin und ich uns zu einer Radtour entlang des Odense A entschieden. Später waren wir nochmal in der Stadt und ich habe mir einen wirklich schönen Schal gekauft, der aber auch nicht ganz billig war. Aber es gab immerhin 25 Prozent Rabatt + 15 Prozent extra Rabatt mit Studentenausweis, also wer kann da schon nein sagen :D Freitag und Samstag war Odense ja in Harry Potter Hand. Das Konzert am Freitag war richtig klasse. Das Synfonieorchester von Odense hat die Filmmusik so klasse gespielt, es hörte sich exakt wie im Film an. Zwischendrin traten kurz einige Charaktere auf, die irgendwas erzählt haben, was ich natürlich nicht wirklich verstanden habe :D Aber es war ganz nett. Zwischendurch wurden Bertie Botts Bohnen herumgereicht, was natürlich für die Kinder eine Attraktion war. Leider dauerte das Konzert nur eine Stunde, was wirklich schade war, aber hinterher konnte man noch mit einigen Charakteren draußen Fotos machen, was wir uns natürlich nicht haben entgehen lassen. Voldemort und Griphook haben sich für ein Foto angeboten Das Festival am Samstag war dann doch eher etwas enttäuschend. Wir hatten uns etwas mehr versprochen, eigentlich war es nur Malen und Basteln für Kinder. Zwischendrin liefen einige Charaktere herum und es gab eine ganz nette, wenn auch kleine Ausstellung im Kunstmuseum. Dafür haben wir eine weitere Comenius Assistentin, Petra, kennengelernt. Sie kommt aus der Slowakei wohnt aber schon seit 2 Jahren hier, nachdem sie während eines Erasmusaufenthaltes hier ihren Freund kennengelernt hat. Ja, mittlerweile habe ich auch meine Gesundheitskarte für die kostenlose medizinische Versorgung und eine Einladung zu einem Interview für meinen Sprachkurs. Das findet am Mittwoch statt. Ich bin mal gespannt. Bis dahin, machts gut :-* und schaut auf meiner Fotoseite vorbei! http://fotogalerie.photobox.de/Tigerente/smoerrebroed-i-odense.html

21.10.12 12:42, kommentieren